Vom Urbanist Magazin zu ZIMMER

Es war kein Zufall, dass wir als kleines Team heute ausgerechnet Fahrradtaschen entwickeln. Schon lange haben wir uns mit dem Thema Fahrrad als städtischem Verkehrsmittel auseinandergesetzt – ganz konkret in Artikel in unserem Urbanist Magazin, das wir einige Jahre vor  ZIMMER gegründet hatten. Was hatte es damit auf sich und wie kam es dann zu den Fahrradtaschen und Geldbeutel von ZIMMER?

Im Urbanist Magazin dreht sich alles um “Stadt und Mobilität”. Wir finden es spannend, wie sich Menschen in Städten fortbewegen, wie sich dies gerade wandelt und wie Verkehr unsere Städte und Orte prägt. Das Verkehrsmittel, über das wir besonders gerne nachgedacht und geschrieben haben, ist ganz klar das Fahrrad. Wichtig war uns immer, das Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel ernst zu nehmen. Die Vorteile des Fahrrads als Verkehrsmittel liegen auf der Hand: Auf dem Fahrrad nimmt man seine Umgebung ganz anders wahr. Fahrradfahrer sehen, hören und riechen ihre Umgebung, können viel schneller und flexibler darauf eingehen. Das Fahrrad ist für uns das perfekte städtische Verkehrsmittel. Gerade in wachsenden Städten stellt das Fahrrad eine gute Alternative zu anderen Verkehrsmitteln dar. In Berlin sind etwa die U-Bahnen bereits überfüllt und Autos stehen im Stau. Das Fahrrad braucht wenig Platz und man kann Fahrradwege relativ günstig bauen. Eine Förderung des Radverkehrs hilft also Städten vor dem Verkehrskollaps. Noch dazu macht Radfahren einfach unglaublich viel Spaß.

Im Urbanist Magazin berichten wir mit einer Mischung aus Interviews, ausführlichen Analysen und subjektiven Kommentaren von allem, was uns am Thema Stadt und Mobilität auf dem Herzen liegt. Das Fahrrad kommt dabei sehr häufig vor. Die Artikel schreiben wir selbst. Wir haben aber auch noch Co-Autoren, die ab und an einen Artikel beisteuern.  

In der Vergangenheit haben wir mit dem Urbanist Magazin auch eigene Veranstaltungen in Berlin organisiert. So haben wir ein Fahrradkino organisiert, Netzwerktreffen für Fahrradinteressierte veranstaltet und auch mehrfach bei der Kunstfahrradtour Art Spin geholfen. Seit wir das Urbanist Magazin gegründet haben, hat sich in Berlin, aber auch in anderen Städten in Deutschland, viel geändert. Fahrradfahren ist mittlerweile wirklich als Verkehrsmittel in der Gesellschaft angekommen. Das merken wir etwa, wenn wir auf unserem täglichen Arbeitsweg die Massen sehen, die uns auf ihren Rädern entgegenkommen. Und das freut uns ungemein. Natürlich gibt es noch viel zu tun, aber viele Orte sind auf dem richtigen Weg.

Und genau das schlägt auch die Brücke zu ZIMMER. Wenn das Fahrrad im Alltag nützlich sein soll, dann braucht es dafür auch alltagstaugliche Dinge, die wir mit dem Fahrrad zusammen benutzen. Ganz konkret haben wir uns immer gewundert, warum es keine Fahrradtaschen gab, die auch einfach eine gute Tasche fürs Büro und die Uni waren. Mit dem Gedanken im Kopf schrieben wir jedoch lange weiter unsere Magazinartikel und dachten irgendwie: Irgendwann wird schon jemand solche Taschen machen, das wird toll!

Aber die Taschen kamen nicht. Also entschlossen wir uns, dass wir diese Taschen selbst entwickeln mussten. Für uns stellt ZIMMER eine Möglichkeit dar, Fahrradfahren zu fördern. Fahrradfahren macht umso mehr Spaß, wenn es einfach ist, unkompliziert und bequem. Und wenn man sich dabei nicht ausrüsten muss wie für einen Radreise. Wenn es gut aussieht und sich wirklich in den Alltag integrieren lässt. Daher haben wir ZIMMER gegründet.

Doch wir haben völlig unterschätzt, wie viel Arbeit die Etablierung einer eigenen kleinen Marke ist. Denn ursprünglich war die Idee ja, dass das Urbanist Magazin auf jeden Fall einen guten Teil unserer Arbeitszeit einnehmen sollte. Doch das klappte nicht so ganz. Wir mussten schnell feststellen, dass wir uns am besten auf ein Projekt konzentrierten und wir unsere Energie schlecht auf zwei Projekte aufteilen konnten, die uns beide am Herzen lagen. Daher haben wir irgendwann beschlossen, dass wir ZIMMER als Projekt voll und ganz ernst nehmen und tun dies jetzt schon seit über zwei Jahren. Artikel für das Urbanist Magazin sind daher leider nicht mehr so häufig entstanden, wie wir es uns gewünscht hätten. Das finden wir selbst schade, aber auch nötig.

Umso mehr freut es uns, dass viele der Artikel, die wir damals geschrieben haben, noch heute gelesen werden. Dass nicht nur unsere Fahrradtaschen, sondern auch unsere Ideen und Gedanken im Magazin so großen Anklang finden, motiviert uns sehr, das Urbanist Magazin wieder mit mehr Leben zu füllen. An allen, die es vermissen, können wir daher sagen: Irgendwann wird es wieder mit mehr neuen Artikeln gefüllt. Wir haben auch schon Ideen.

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