Die besten Apps für Radfahrer

Ulrike von Zimmer erklärt, welche Apps sie beim Radfahren gebrauchen kann.

 

Wetterapps: WetterOnline und Regenradar

Das erste, was ich nach dem Aufstehen mache, ist zu schauen, wie das Wetter heute wird. Dabei hilft mir die App WetterOnline (iOs, Android), die stundengenau das Wetter des Tages und auch der nächsten Tage anzeigt. Neben der Info, ob es heute regnet oder nicht, zeigt die App auch noch an, wie der Wind ist. Bei starken Böen oder Regen fahre ich nicht mit dem Rad, ansonsten eigentlich immer. Wichtig sind vor allem die Zeiten zur Arbeit und zurück, da sollte es nicht regnen. Wie das Wetter dazwischen ist, interessiert mich zwar auch, aber es darf auch mal regnen. Regenradar (iOS, Android) zeigt noch etwas genauer an, wie das Wetter am eigenen Standort ist. Dabei sieht man auf einer Karte genau, wann die Wolken vorübergezogen sind und wann man besser noch einen Kaffee im Büro trinken sollte.

 

Navigation: Google Maps und Bike Citizens

Google Maps (iOS, Android) hilft mir, wenn ich an einen Ort fahre, an dem ich noch nicht war. Dann kann ich meine Route auf “Fahrrad” einstellen und den besten Weg finden. Ich habe auch eine Lenkerhalterung, mit der ich mein Smartphone an den Lenker schnallen kann. Dann kann ich mir von Google die Route mündlich navigieren lassen. Meistens stecke ich mein Handy aber in die Tasche und schaue alle paar Minuten mal, ob ich noch auf dem richtigen Weg bin. Google Maps orientiert sich bei seinen Routenvorschlägen leider nur an der gefahrenen Zeit und nicht an anderen für’s Radfahren relevanten Fakten, wie, ob es viele Pflastersteine gibt oder ob man auf Nebenstraßen fährt oder an Hauptstraßen. Eine gute Alternative, die sich mehr auf die Belange der Radfahrer einstellt, ist daher die Navigationsapp der Bike Citizens (iOS, Android).

Fahrradtasche

Kamera-App

Ich versuche, mein Handy neben meinem Damen-Portemonnaie immer in der Jackentasche oder schnell zugänglich in meiner Büro-Fahrradtasche zu haben. Das ist dann wichtig, wenn ich etwas fotografieren möchte, was mir auf dem Weg auffällt. Ein toller Sonnenaufgang oder Herbstlaub sind schöne Motive, die man schnell einmal festhalten möchte. Aber bitte immer erst rechts ranfahren, um das Foto zu schießen. Ich kann meine Kamera auf dem Smartphone von meinem Sperrbildschirm aus benutzen, was ich sehr praktisch finde.

Inspiration für Pausen: Foursquare

Wer sich nach der Arbeit noch zum Abendessen verabreden möchte, dem sei Fourquare (iOS, Android) nahegelegt. In der App können Nutzer Restaurants und Cafés bewerten, Fotos von den Gerichten machen und Empfehlungen aussprechen. Auch in der eigenen Stadt habe ich so schon sehr viele tolle Orte entdeckt, an denen ich sonst vorbeigeradelt wäre. Und in unbekannten Städten vermeide ich so, in die klassischen Touri-Fallen zu geraten.